Innere Medizin | Seite 2 von 29 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Besuchen Sie auch www.germanjournalsportsmedicine.com

Innere Medizin

Zur Wirkung von GLP-1-Rezeptoragonisten auf mesenchymale Stammzellen

GLP-1-Rezeptoragonisten – mittlerweile eine etablierte Therapieoption bei Typ-2-Diabetes und Adipositas – wirken weit über ihre bekannten metabolischen Effekte hinaus als potente Modulatoren humaner mesenchymaler Stammzellen. Eine aktuelle deutsche Übersichtsarbeit hat diese Effekte genauer analysiert.

Training, Fasten, Longevity – welche Rolle spielt Autophagie wirklich?

Autophagie ist in den vergangenen Jahren vom Spezialthema zum Schlagwort der Biohacking- und Longevity-Bewegung geworden. Häufig wird sie als zentrales Anti-Aging-Programm der Zelle gefeiert. Fasten, Kälteexposition, Supplements – vieles soll die Autophagie »aktivieren«. Doch was steckt tatsächlich dahinter?

Wie die Bone-Brain-Axis Psyche und Skelett koppelt

Knochen galten lange Zeit als reines Stützgewebe. Das hat sich erst in der jüngsten Vergangenheit gewandelt. Der Wissensstand heute ist, dass der Knochen ein aktives endokrines Organ ist. Das nächste Level dieser Erkenntnis heißt „Bone-Brain-Axis“: Knochen und Gehirn bilden eine Art Netzwerk.

Blutflussrestriktionstraining gut geeignet für Typ-2-Diabetiker

Inwieweit stellt ein Krafttraining mit geringem Gewicht in Kombination mit einer Reduktion des Blutflusses eine Alternative zu klassischem Krafttraining dar? Besonders für Personen mit geringer körperlicher Belastbarkeit, Adipositas oder Gelenkproblemen, wie dies u. a. bei Typ-2-Diabetikern häufig der Fall ist.

Adipositas: Jahrelanges Ausdauertraining verändert Fettgewebe

Dauerhaftes Abnehmen und somit eine Reduktion der damit verbundenen Risiken ist für adipöse Menschen oft schwer zu erzielen. Eine neue US-Studie liefert nun Hinweise darauf, dass Betroffene durch Ausdauertraining auch unabhängig von einer Gewichtsreduktion kardiometabolische Vorteile erzielen können.

Gefäßsteifigkeit nach der Menopause – kann Training helfen?

In der Peri- und Postmenopause beschleunigt sich durch den Abfall der Östrogenspiegel die Gefäßalterung deutlich. Das begünstigt die Zunahme arterieller Gefäßsteifigkeit und erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Ob Bewegungstraining dem entgegenwirken kann, hat eine Studie untersucht.

Entzündungsmarker hsCRP verbessert Vorhersage des kardiovaskulären Risikos

Chronische, niedriggradige Entzündungen gelten als treibende Kraft der Atherosklerose. Diese lassen sich jedoch im Rahmen einer Routinediagnostik oft nur schwer erkennen. Eine Studie beleuchtet nun die Bedeutung des Markers hsCRP als Prädiktor für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse.

Lipidspezifische Effekte moderaten Trainings

Moderates körperliches Training gilt als bewährte Maßnahme zur Prävention chronischer Erkrankungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich moderater Sport nicht nur auf klassische Blutfettwerte auswirkt, sondern gezielt bestimmte Lipidklassen moduliert – mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.

Langfristige Nachwirkungen von COVID-19 bei Sportlern

Selbst milde Verläufe einer Corona-Infektion können langfristige Auswirkungen auf die Belastungstoleranz haben. Das zeigen Daten aus einer großen Kohortenstudie. Besonders betroffen sind demnach Freizeitsportler und Eliteathletinnen.

Was bringen telemedizinisch unterstützte Lebensstilinterventionen?

Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Typ-2-Diabetes weisen ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf. Wichtige Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung und Ernährung sind dauerhaft aber oft schwer umzusetzen. Telemedizinische Ansätze könnten helfen. Über Chancen und Grenzen solcher Interventionen.