Müde Kniesehnen als Risikofaktor für ACL-Rupturen bei Fußballerinnen
Fußballerinnen haben ein höheres ACL-Rupturrisiko als männliche Fußballer. Eine aktuelle Studie führt dies auf die nachlassende Stützkraft ermüdender Kniesehnen am weiblichen nichtdominanten Bein zurück. Frauen brauchen also gegebenenfalls andere Präventionsmaßnahmen.
Risikofaktoren für Schulterverletzungen im Handball
Griechische Forscher haben in einer systematischen Übersicht zusammengefasst, welche Risikofaktoren zu den im Handball häufigen Schulterverletzungen beitragen. Unter einer ganzen Reihe möglicher Einflußgrößen ergab sich aber nur für zwei Faktoren eine starke Evidenz.
Laufmedizin als Spezialisierung innerhalb der Sportmedizin
Editorial (engl.) der Ausgabe 2/2023 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin. Prof. Adam Tenforde und Prof. Karsten Hollander beleuchten Therapiestandards und Rehabilitationsprogramme in der medizinischen Betreuung von Läufern.
Behandlung von Schmerzen im ersten Metatarsophalangealgelenk bei Läufern mittels Physiotherapie und extrakorporaler Stoßwellentherapie
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Gezieltes Rumpfmuskeltraining erhöht Gesamtleistung
In einer systematischen Übersichtsarbeit mit Metaanalyse bescheinigt ein internationales Forscherteam gezieltem Rumpfmuskeltraining das signifikante Potenzial, generelle Fitness- sowie sportartspezifische Leistungsparameter positiv zu beeinflussen.
Bankart-Repair auch für Jugendliche geeignet?
Bankart-Läsionen zählen zu den häufigsten Schulterverletzungen bei jugendlichen Athleten. Die arthroskopische Bankart-Repair stellt eine übliche Therapie dar, doch viele Jugendliche klagen danach über rezidivierende Instabilität. Ist die Methode für jugendliche Leistungssportler ungeeignet oder liegt es an anderen Faktoren?
Sportlerleiste, Leistenhernie und Schenkelhernie
Die Sportlerleiste und die Leistenhernie sind typische Probleme im Leistungssport. Sie betreffen besonders Athleten in Sportarten mit großer Belastung der unteren Extremitäten, Drehbewegungen, schnellen Richtungswechseln. Ein Überblick über Symptome, Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden.
Primärer Meniskusriss bei jüngeren Patienten: OP oder Trainingstherapie?
Dänische Forscher untersuchten in der STARR-Studie (Study of Traumatic meniscal tears: Arthroscopic Resection vs Rehabilitation) die Frage, ob speziell bei jüngeren Patienten mit primärer Meniskusruptur eine Trainingstherapie der OP vorzuziehen oder zumindest nicht unterlegen ist.
Biopsychosoziale Parameter in der Behandlung von Tendinopathien
Bei Verletzungen spielen neben rein physischen auch psychologische und soziale Aspekte eine große Rolle. Ein aktueller Review zeigt auf, wie Erkenntnisse aus existierenden Leitlinien direkt auf die Behandlungskonzeption von Tendinopathien im Sinne eines biopsychosozialen Modells übertragen werden können.
Hamstringverletzungen bei Frauen: anatomische Risikofaktoren
Bisherige Behandlungsleitlinien für Hamstringverletzungen basieren auf Erkenntnissen bei Männern. Ein klinischer Kommentar beleuchtete nun die anatomischen und biomechanischen Unterschiede von Mann und Frau und leitet daraus Empfehlungen für betroffene Sportlerinnen ab.