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Die Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin behandelt die klinische Praxis und deren angrenzende Felder im Sinne translationaler Forschung, die den Einfluss von körperlicher Aktivität, Bewegung, Training und Sport sowie Bewegungsmangel von gesunden Personen und Patienten aller Altersgruppen erforscht. Dies umfasst die Auswirkungen von Prävention, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und körperlichem Training sowie das gesamte Feld der Sportmedizin und sportwissenschaftliche, physiologische und biomechanische Forschung.

Die Zeitschrift ist die führende und meistgelesene deutsche Zeitschrift für die gesamte Sportmedizin. Sie richtet sich an alle Ärzte, Physiologen und sportmedizinisch/sportwissenschaftlich interessierte Wissenschaftler aller Disziplinen sowie an Physiotherapeuten, Trainer, Praktiker und Sportler. Die Zeitschrift ermöglicht allen Wissenschaftlern online Open Access zu allen wissenschaftlichen Inhalten und viele Kommunikationsmöglichkeiten.

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Adipositas & Bewegung
EDITORIAL

Dauerbrenner Adipositas

Obesity Has Legs

Das Juli-Heft der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin widmet sich dem Thema Adipositas. Seit den 80er-Jahren verbreiteten sich Übergewicht und Adipositas zusehends und nahmen das Ausmaß einer globalen Epidemie an. Mittlerweile sind 2,1 Milliarden Menschen übergewichtig, es gibt mehr Übergewichtige und Adipöse als mangelernährte Menschen auf dem Planeten – dies könnte man als Erfolg der modernen Agrikultur sehen. Offenbar reicht das Nahrungsangebot für so viele Menschen aus, und es würde auch eine weitere Zunahme der Weltbevölkerung (derzeit um 156 Menschen pro Minute) wohl verkraftet werden, wenn die Lebensmittel besser verteilt würden.

Die Zunahme der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bedeutet allerdings auch eine Veränderung der Morbidität und Mortalität. Seit den 80ern hat insbesondere die kindliche Adipositas dramatisch zugenommen. Damit steigt das Risiko für einen späteren Typ-2-Diabetes, Schlaganfall und eine koronare Herzkrankheit, für Krebs sowie für eine Frühberentung oder einen vorzeitigen Tod (44, 46). Diese Entwicklung wird als eine der großen Herausforderungen in den nächsten 30 Jahren gesehen (17). Dieser Trend betrifft alle Teile der Welt, und wird, ganz im Zeichen der Doktrin „America first“, von den USA angeführt (s. Abb. 1) (35). Die Entwicklung in Deutschland hinkt der in den USA nur wenige Jahre hinterher (ca. 25% der Erwachsenen sind adipös (30)), und wenn es nicht gelingt, hier rechtzeitig Veränderungen herbeizuführen, holen wir unaufhaltsam auf. Dabei wissen wir um die Risikokonstellation des metabolischen Syndroms, die Bedeutung der Ernährung (29) und der körperlichen Aktivität (22) und haben somit hier Möglichkeiten, vor dem Eintreten von einschränkenden Folgeschäden durch eine Lebensstilintervention das drohende Unheil abzuwenden (8, 20).
Im gleichen Zeitraum haben wir auch einen deutlichen Wissenszuwachs auf dem Gebiet erzielt. Wir wissen nun, dass Adipozyten keine reinen Fettspeicher sind, sondern entscheidenden Einfluss auf den Stoffwechsel haben – die Arbeit von Krüger beschreibt die Folgen einer „sterilen Entzündung“ mit all ihren Konsequenzen (21). Wir haben die Regelung des Appetits besser verstanden, und es gab erfolgreiche Versuche, diesen medikamentös zu beeinflussen – leider bisher ohne Entwicklung nebenwirkungs- bzw. risikoarmer Präparate. Ebenso haben wir erkannt, dass die Zusammensetzung einer Diät relativ wenig Einfluss auf die erzielte Gewichtsreduktion hat; der wesentliche, bestimmende Parameter ist die Compliance zur Ernährungsmodifikation (6, 11, 45). Dies vereinfacht die Sache ungemein: anstatt den Adipösen auf eine der unzähligen angepriesenen Diätvorschriften einzuschwören, ist die beste Diät die, die man langfristig beibehalten kann. Um eine Gewichtsabnahme zu erreichen, müssen entweder die Kalorienzufuhr beschränkt, oder der Kalorienverbrauch angekurbelt werden – im Idealfall beides. Leider scheitern nahezu alle Programme im Hinblick auf eine wirksame, langanhaltende Gewichtsreduktion bei der Mehrzahl der Patienten. Dabei ist die Bedeutung einer Kalorienreduktion in der Bevölkerung offensichtlich bekannt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den USA gibt zu jedem Zeitpunkt an, derzeit das Gewicht zu reduzieren, aber offensichtlich sind fast alle hier nicht nachhaltig erfolgreich (19). Lediglich die bariatrische Chirurgie kann mit Ergebnissen einer signifikanten Gewichtsreduktion bei einem Großteil der Patienten aufwarten, wobei die Bewertung der Langzeitergebnisse noch aussteht.
Woran also liegt es, dass wir so mit unseren Bemühungen scheitern? In keinem Land sanken in den letzten 30 Jahren die Zahlen der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas (18, 38). Und welche neuen Impulse könnten hier eine Besserung erbringen? Da es sich um ein weltweites Problem handelt, kann man rund um den Globus beobachten, welche Maßnahmen in anderen Ländern erfolgreich durchgeführt wurden.
Staatliche Maßnahmen können die Ernährung der Bevölkerung gezielt beeinflussen (1, 10, 25, 36, 43). In Dänemark konnte über eine Besteuerung eine Abnahme des Konsums der gesättigten Fettsäuren um 10-15% erzielt werden (14). In Ungarn wurde über eine gezielte Besteuerung eine Reduzierung des Verbrauchs „ungesunder Produkte“ um 25-35% erreicht (28). Mexiko konnte über eine Verteuerung gesüßter Getränke, die ca. 15% der Kalorienzufuhr decken (2), ebenso den Verbrauch positiv beeinflussen (5). Über die so veränderten Absatzzahlen kann Druck auf die Nahrungsmittelunternehmen aufgebaut werden. So veränderten einige Hersteller in Ungarn die Zusammensetzung der Nahrungsmittelprodukte, um die Besteuerung zu umgehen. Ebenso führte die Verpflichtung in den USA, Kanada und Südkorea, den Gehalt an Trans-Fettsäuren auf dem Produkt zu deklarieren, zu einer Abnahme des Gehaltes an Trans-Fettsäuren durch eine Reformulierung der Lebensmittel (23, 33, 47). Eine profitorientierte Nahrungsmittelindustrie verfolgt das Ziel, von kostenoptimiert herzustellenden Produkten mehr abzusetzen. Daher werden Zutaten wie Zucker, Fette und Salz sowie Geschmacksverstärker, Additiva und Koffein, oder deren Zusammensetzung verändert, um Verkauf sowie Wertschöpfung zu optimieren (12). Viele der ultraprozessierten Nahrungsmittel enthalten nur wenig Ballaststoffe oder Protein, obwohl bekannt ist, dass diese Inhaltsstoffe die Sättigung steigern und die Resorption von anderen Inhaltsstoffen, wie z. B. Zucker, verzögern könnten. Moderne Nahrungsmittel sind hingegen oftmals in einer Art verändert, die es für den menschlichen Organismus erschwert, den Appetit und damit das Gewicht zu kontrollieren. Tierexperimente zeigen, dass ultraprozessierte Nahrungsmittel, die viel Zucker, Fett und Salz enthalten, zu Änderungen im Verhalten und in neurobiochemischen Reaktionen führen, ähnlich einem Suchtverhalten (15). Dies erinnert sehr an die Zigarettenindustrie, die trotz Wissen um die Schädlichkeit des Rauchens weiterhin versuchte, die Abhängigkeit von Zigaretten durch Zusatzstoffe weiter zu steigern. Diese biologische Empfindlichkeit bezüglich ultraprozessierter Nahrungsmittel ist besonders für Kinder gefährlich, da sie mehr als Erwachsene auf süße Speisen ansprechen (7, 40).
Insbesondere bei den Jüngsten ist die richtige Weichenstellung enorm wichtig, damit sie nicht die Patienten von morgen werden. Bereits in der Schwangerschaft wird über die maternale Ernährung der fetale Phänotyp beeinflusst. Postpartal gilt Stillen als optimale Ernährungsform und sollte wenn irgend möglich die Säuglingsernährung darstellen. In Ergänzung müssen wir Anstrengungen unternehmen, um eine Umgebung zu schaffen, in der gesunde Verhaltensmuster erlernt werden können. Hier sind bereits die ersten 2 Lebensjahre mit prägend (13). Insbesondere Eltern und Betreuungspersonen müssen im Erwerb entsprechender Kompetenzen unterstützt werden, um optimierte Voraussetzungen zu schaffen (41). Störfaktoren, wie Werbung für ungesunde Nahrungsmittel, sollten ergänzend minimiert werden (26). Nur gut aufeinander abgestimmte Maßnahmen bringen auch den gewünschten Erfolg (24, 48). Ebenfalls in Bezug auf die Schulernährung können Standards eine verbesserte Ernährung erreichen, wie es in Großbritannien gelungen ist (42). Entscheidend ist, dass alle gesellschaftlichen Schichten erreicht werden, da ein Zusammenhang der Prävalenz mit dem sozioökonomischen Status besteht. Und gerade billige Lebensmittel oder Fertiggerichte erfüllen oft nicht den Anspruch einer gesundheitsfördernden Ernährung. Eine entsprechende Ernährung kostet oftmals auch mehr, und diese Mehrausgaben müssen als sinnvoll erkannt werden (37). Auch müssen das Wissen, Verständnis und die Beurteilungsmöglichkeiten von Nahrungsmitteln sowie eines gesunden Lebensstils in allen Schichten verbessert werden. Das reine Auflisten der Inhalte der Makronährstoffe und der Anteil der gesättigten Fettsäuren auf unseren Lebensmitteln kann von den meisten Verbrauchern ohnehin nicht richtig eingeschätzt werden.
Wie geschildert, ist die Verhaltensprävention nur mit mangelndem Erfolg realisierbar. Konsequenterweise fordern wissenschaftliche Gesellschaften (Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Deutsche Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (DANK) und diabetesDE) als Mittel der Verhältnisprävention unter anderem täglich mindestens 1 Stunde Bewegung bzw. Sport in Schulen und Kindergärten, die Besteuerung adipogener Lebensmittel und Entlastung gesunder Lebensmittel, verbindliche Qualitätsstandards für die Kindergarten- und Schulverpflegung sowie ein Verbot von Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet (9).
Neben der Reduktion der Energiezufuhr muss zur wirksamen Bekämpfung und Prävention der Adipositas auch der Energieverbrauch gesteigert werden. Nur noch ein Bruchteil der deutschen Erwachsenen erreicht die Zielvorgaben der WHO für den Energieumsatz. Dabei wissen wir, dass auch ein deutlich geringeres Bewegungspensum als in den WHO-Richtlinien gefordert, bereits im Vergleich zur kompletten Inaktivität einen deutlichen Benefit bewirkt (49). Auch ohne begleitenden Gewichtsverlust ist körperliche Aktivität in der Lage, einige der metabolischen Entgleisungen zu lindern (39). Die körperliche Fitness ist der entscheidende Mortalitätsparameter und moduliert den Einfluss der Adipositas (34). In Ländern mit geringen und mittleren Einkommen wird körperliche Aktivität überwiegend bei der Arbeit, im Haushalt oder im Transport absolviert, während sie in reichen Ländern überwiegend in der Freizeit eine Rolle spielt (27). In letzteren ist der Anteil an beruflich sitzenden Tätigkeiten gestiegen und hat damit zum verringerten Kalorienverbrauch um ca. 100cal/d beigetragen (4). Insofern wäre eine naheliegende Lösung, bei der Arbeit den Kalorienverbrauch wieder mit zu steigern. Hier bieten sich Arbeitgeber-organisierte Programme (z. B. „aktive Pause, gesponserte Studiomitgliedschaften bei regionalen Anbietern in der betrieblichen Umgebung oder überregional), Laufgruppen, oder Schnupperkurse an betrieblichen Gesundheitstagen an. Ebenso wurden Aktivitätsprogramme während der Arbeitszeit positiv evaluiert (3, 16, 31, 32). Das Setting am Arbeitsplatz ermöglicht es, mit diesen Maßnahmen auch Personen zu erreichen und womöglich zu stimulieren, die sich aus freiem Antrieb nicht an Aktivitätsprogrammen beteiligt hätten. Das Präventionsgesetz von 2015 unterstützt diese Maßnahmen, die Zahl der Programme und zertifizierten Anbieter wächst. Es bedarf der professionellen Zusammenarbeit von Sportmedizinern, Sportwissenschaftlern und Arbeitsmedizinern, um hier gute Projekte zu entwickeln und voranzubringen. Wenn die Eltern oder ein Elternteil körperlich aktiv sind, besteht gerade in reichen Ländern die Hoffnung, hier einen positiven Einfluss auf die nächste Generation einwirken zu lassen. Und die Kinder von Heute sind die Erwachsenen von Morgen.

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Prof. Dr. Peter Deibert
Ärztlicher Leiter
Institut für Bewegungs- und Arbeitsmedizin
Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg
peter.deibert@uniklinik-freiburg.de
 
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