Beitragsübersicht Kura Lilian

Gluteale Tendinopathie: Physiotherapie wirksamer als Kortikosteroide

Bei Symptomen einer glutealen Tendinopathie zeigt Physiotherapie, gefolgt von Gymnastik in Eigenregie, laut einer australischen Studie signifikant bessere Wirkung im Vergleich zu Kortikoid-Injektionen. Diese erwiesen sich im Jahresvergleich tatsächlich nur weniger wirksamer als reines Abwarten.

Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus

Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.

Sportlicher Lebensstil beugt Substanzverlust im Gehirn vor

Verschiedene Lebensstil-Faktoren haben offensichtlich direkten Einfluss auf das Gehirn. Eine deutsche neurowissenschaftliche Studie hat ergeben, dass neben anderen Faktoren auch regelmäßige körperliche Aktivität ursächlich an der Erhaltung der Grauen Substanz beteiligt ist.

Schmerzen im Leistungssport: Biopsychosoziale Behandlungskonzepte

Schmerz ist ein Alarmsignal, weshalb der "normale" Mensch instinktiv die verletzten Körperstrukturen schont. Bei Sportlern ist die Schmerzwahrnehmung aber oft eingeschränkt, was zu ernsthaften Läsionen führen kann. Zum besseren Verständnis dieses Phänomens setzen Forscher zunehmend auf edukative Behandlungsansätze.

Sport trotz akuter Gehirnerschütterung?

Bisher lautete die initiale ärztliche Empfehlung bei Commotio-Symptomen meist Schonung. Nun haben US-Mediziner dies durch eine Studie an Jugendlichen mit akuter Gehirnerschütterung überprüft. Das Ergebnis legt – mit Einschränkungen – das Gegenteil nahe.

Problemzone Iliosakralgelenk: Wenn die »heilige Mitte« schmerzt

Das Iliosakralgelenk (ISG) spielt eine entscheidende Rolle bei der Kraftübertragung zwischen Rumpf und Beinen. Schmerzen am ISG können einen Athleten daher ganz schön ausbremsen. Das Wichtigste zu Prävention, Diagnose und Therapie von ISG-Schmerzen.

Was hilft mehr bei Rückenbeschwerden: Trainingshäufigkeit oder Kraftgewinn?

Dass körperliches Training Rückenschmerzen entscheidend positiv beeinflusst, ist bekannt. Eine deutsche Multicenter-Studie hat nun untersucht, ob Trainingshäufigkeit bzw. -dauer oder die reine Kraftsteigerung einen größeren Anteil an der Wirkung haben. Das Ergebnis ist eindeutig.

Frühe Physiotherapie reduziert Opioidverbrauch

Patienten mit muskuloskelettal bedingten Schmerzen profitieren deutlich von frühzeitig einsetzender Physiotherapie. Eine US-amerikanische Querschnittstudie ergab eine Verringerung der notwendigen Opioid-Dosis um 10 Prozent. Für zwei Körperregionen waren die Ergebnisse besonders signifikant.

Gute Fitness senkt kardiovaskuläres Risiko deutlich

Norwegische Forscher haben die Auswirkungwen von Sport auf das allgemeine kardiovaskuläre Risiko neu Jahre lang untersucht. Trotz allseits bekannter positiver Wirkungen körperlicher Aktivität war das Ausmaß der Risikoabsenkung dann doch überraschend.

Moderater Abendsport beeinflusst Schlafqualität nicht negativ

Schweizer Wissenschaftler haben untersucht, ob abendlicher Sport den Schlaf beeinflusst. Das Ergebnis: Bewegung vor dem Zubettgehen hat keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil kann damit sogar die Schlafqualität verbessert werden. Aber nicht jeder Sport ist gleich gut geeignet.