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Die Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin behandelt die klinische Praxis und deren angrenzende Felder im Sinne translationaler Forschung, die den Einfluss von körperlicher Aktivität, Bewegung, Training und Sport sowie Bewegungsmangel von gesunden Personen und Patienten aller Altersgruppen erforscht. Dies umfasst die Auswirkungen von Prävention, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und körperlichem Training sowie das gesamte Feld der Sportmedizin und sportwissenschaftliche, physiologische und biomechanische Forschung.

Die Zeitschrift ist die führende und meistgelesene deutsche Zeitschrift für die gesamte Sportmedizin. Sie richtet sich an alle Ärzte, Physiologen und sportmedizinisch/sportwissenschaftlich interessierte Wissenschaftler aller Disziplinen sowie an Physiotherapeuten, Trainer, Praktiker und Sportler. Die Zeitschrift ermöglicht allen Wissenschaftlern online Open Access zu allen wissenschaftlichen Inhalten und viele Kommunikationsmöglichkeiten.

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AKTUELLES

Aktuelles aus der WADA und dem IOC

Ergänzungen zur WADA-Verbotsliste 2014
Nachdem es offenkundig geworden war, dass das Edelgas Xenon eine potenziell leistungssteigernde Wirkung hat und für diesen Zweck eingesetzt wird, diskutierte das WADA-List-Committee im April 2014 den Absatz 2.1. „Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und verwandte Substanzen“ zu modifizieren und hat folgende Formulierung vorgeschlagen: „Die folgenden Substanzen und weitere mit ähnlicher chemischer Struktur oder biologischen Effekten sind verboten: EPO, HIF, Xenon, Argon, CERA und Hematide“.
Das WADA Health, Medical und Research Committee hat diesem Vorschlag zugestimmt und für das HMR-Committee hat Prof. Steinacker dies dann auf der Sitzung der WADA-Executive und des Foundation Boards am 17. und 18. Mai 2014 vorgestellt. Diese Änderung wurde dann beschlossen. Die Ergänzung ist nach der offiziellen Übersetzung nach einer Dreimonatsfrist zum 1. September 2014 in Kraft getreten.
Die WADA veröffentlicht jedes Jahr eine Liste, auf der die verbotenen Substanzen und Methoden gelistet sind. Eine Substanz oder Methode wird immer nur dann auf die Verbotsliste genommen, wenn sie leistungssteigernd ist, die Gesundheit gefährdet und dem Fair-Play-Geist des Sports widerspricht.
Die jeweils aktuelle WADA-Verbotsliste gilt vom 1. Januar bis 31. Dezember. Es ist immer lohnenswert, eine neue Liste mit der alten zu vergleichen, da sich jährlich Änderungen ergeben. Die WADA informiert über Änderungen mithilfe den WADA-Summary Modifications. (www.wada-ama.org)

China sichert Unterstützung der AntiDoping-Forschung zu
Nach der Zusicherung des IOC, 10 Millionen Dollar in die Anti-Doping-Forschung zu investieren, erklärte jetzt China als erstes Land seine Unterstützung von einer Million Dollar. Mittlerweile hat die Türkei weitere 200000 Dollar beigesteuert.
IOC-Präsident Dr. Thomas Bach gab im Dezember die geplante finanzielle Unterstützung innovativer Athleten-zentrierter Anti-Doping-Forschung inklusive neuer Techniken für die Identifizierung neuer Substanzen und Methoden bekannt. Er appellierte hier auch an Regierungen, dieser Summe gleich zu kommen.
Bach erklärte zum Beitrag Chinas: „Es ist unerlässlich für die Zukunft des Sports, dass wir ‚saubere‘ Athleten schützen; aus diesem Grund begrüße ich den Beitrag der chinesischen Regierung herzlich. Ich bitte weitere Regierungen dringend, diesem Beispiel zu folgen. Ohne saubere Athleten kann keine glaubhafter Wettkampf stattfinden. Und ohne glaubhafte Wettkämpfe wird die Attraktivität des Sports für Zuschauer und Fans nachlassen und letztendlich aussterben.“
Der neue WADA-Präsident Sir Craig Reedie (seit Januar 2014) ist begeistert von dieser IOC-Initiative, die die wichtige Forschung in diesem Bereich zum Schutz der Athleten und das Engagement für das AntiDoping wirkungsvoll voran bringen soll. Chair der IOC Medical Commission ist seit 2014 Prof. Dr. Erdener.

 
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